ist wegen seiner wie Tauftröpfchen auf den Stielen und Blättern auftretenden Salzkristallen vor allen Dingen ein optischer Leckerbissen. Seine dickfleischigen Stiele und Blätter erinnern geschmacklich an Spinat. Seine organischen Säuren verleihen ihm einen würzig-bitteren, säuerlich-pikanten Geschmack.
Zubereitung und Verwendung
Um die "Tautröpfchen" nicht zu zerstören, sollte das Eiskraut roh zubereitet werden. Aber auch gekocht wie Spinat oder als Suppe findet es Verwendung.
Einkauf und Lagerung
Eiskraut welkt wegen seines hohen Wassergehaltes sehr schnell und sollte deshalb beim Einkauf eine feste Struktur aufweisen. Bei hoher Luftfeuchtigkeit gelagert, kann Eiskraut bis zu zwei Wochen im Kühlschrank aufbewart werden.
Herkunft und Anbaugebiete
Ursprünglich aus den Küstengebieten des Mittelmeerraumes stammend, wird Eiskraut in Deutschland und in Frankreich angebaut. Dort ist es unter dem Namen "Ficoide glaciale" im Handel, dessen Bezeichnung z.T. auch in Deutschland verwendet wird.