Die Süßkartoffel
wird auch Batate genannt. Der Kartoffel sehr ähnlich, ist sie mit dieser jedoch nicht verwandt. Der leicht süßliche Geschmack variiert nach Sorte - man unterscheidet hauptsächliche nach weiß- und gelb/rotfleischigen Sorten. Ihr hoher Gehalt an Stärke, Kalium, Vitamin E und bei gelbfleischigen Sorten Vitamin A macht die Süßkartoffel zu einer wohlschmeckenden und gesunden Abwechslung zu unserer heimischen Kartoffel.
In den Ursprungsländern von Süd- und Mittelamerika zählt sie zu den Hauptnahrungsmitteln.
Zubereitung und Verwendung
Ob gekocht, gebraten, pürriert oder in Folie im Backofen gegart, ist die Süßkartoffel eine leckere Beilage zu Fisch- und Fleischgerichten.
Ihre Zubereitungsmöglichkeiten sind genau so vielfältig wie die der heimischen Kartoffel.
Einkauf und Lagerung
Die Süßkartoffeln sind in Größen zwischen 0,3 und 1kg Stückgewicht und einer Länge von 10 - 20 cm im Handel. Weich und eingeschrumpft sind sie alt und verlieren auch an Geschmack.
Trocken, luftig und dunkel aufbewahrt läßt sich diese Knolle mehrere Wochen lagern. Die ideale Aufbewahrungstemperatur liegt bei ca. 10 - 15° C. Bei höherer Temperatur beginnt sie Triebe zu bilden; zu kalt aufbewahrt zeigen sich Kälteschäden.
Herkunft und Anbaugebiete
Wie bereits erwähnt, stammt die Süßkartoffel aus Süd-/Mittelamerika. Die ganzjährig zu kultivierende Pflanze gedeiht in allen Ländern mit subtropischem oder tropischem Klima. Ihre Weltproduktion beträgt ungefähr ein Drittel der Kartoffel. China ist mit Abstand der größte Bataten Produzent der Welt.
Heutzutage wird sie meist aus Brasilien und Israel, aber auch Südafrika nach Deutschland importiert.