Feige (frisch)
Die Feige hat erst in der letzten Zeit auch Bekanntheit als Frischfrucht erlangt. Man kennt sie schon lange als Trockenfrucht.
Die dunkel-violetten Früchte sind sehr süß und haben das typische Feigenaroma. Die gelblich-grünen Frühsorten sind etwas säuerlich mit weniger Geschmack. Die im Inneren befindlichen Samen können bedenkenlos mitgegessen werden.
Die Feige hat einen hoher Gehalt an Fruchtzucker und blutbildenden Mineralien. Wohlbekannt ist auch die verdauungsfördernde Wirkung der Feigen.
Zubereitung und Verwendung
Die fade Schale kann, muß aber nicht entfernt werden. Wenn man die Früchte nicht auslöffelt, enthäutet man sie am einfachsten, indem man sie viertelt und an der Spitze beginnend mit dem Messer zwischen Schale und Fruchtfleisch entlangfährt.
In den Erzeugerländern sind Feigen ein wichiges Nahrungsmittel. Dort werden sie auch zu Feigenbrot, Kompotten, kandierten Früchten, Pasten, Konserven, Sirup, Essig, Wein und Likör verarbeitet. Kleingeschnitten und geröstet dienen Feigen sogar als Kaffee-Ersatz.
Einkauf und Lagerung
Die 4-8cm großen Feigen sollten relativ fest und ohne Risse in der Schale gekauft werden. Die druckempfindlichen Früchte werden mit der Zeit weich und schimmeln sehr schnell. Oft nach Stück verkauft, sollte man bei Preisvergleichen auf das Kaliber achten, wie z.B. auch bei Kiwis.
Kalt und feucht aufbewahrt, halten sich frische Feigen bis zu 10 Tage.
Herkunft und Anbaugebiete
Ursprünglich im Orient beheimatet, hat sich der Feigenbaum heute im gesamten Mittelmeerraum verbreitet.
Während der Sommer- und Herbstmonate kommen frische Feigen aus der Türkei, Frankreich und Griechenland. In der übrigen Zeit ist Brasilien der einzige nennenswerte Lieferant.