Granatapfel
Der Saft dieser samenreichen Frucht wird den meisten Cocktail-Liebhabern als Grenadine-Sirup bekannt sein. Bei der seit langer Zeit im Orient bekannten Frucht werden nur die Kerne und das sie umhüllende Fruchtfleisch gegessen. Dieses ist umschlossen von bitteren Trennhäuten und einer roten, lederartigen Schale.
Zubereitung und Verwendung
Entweder man knetet den Granatapfel vorsichig, um dann durch ein kleines Loch den süß-säuerlichen, an Johannisbeeren erinnernden Saft zu saugen.
Oder man halbiert bzw. viertelt die Früchte um die Kerne auszulöffeln. Beim Passieren durch ein Sieb sollte man nicht die weißen, bitteren Kammern verwenden. Beachten Sie bitte, daß der gerbsäurehaltige Saft auf Stoff braune Flecken hinterläßt.
Einkauf und Lagerung
Es gibt verschieden Sorten im Handel, wobei tiefrote Früchte wohl auch das beste Aroma besitzen.
Die Schale der leicht eckigen Frucht schützt das Innere für lange Zeit, so daß sie selbst bei Raumtemperatur einige Zeit aufbewahrt werden kann. Längere Aufbewahrungzeit erzielt man im Kühlschrank bei hoher Luftfeuchtigkeit. Mit der Zeit wird die Schale hart und auch das Innere wird zunehmend trocken.
Herkunft und Anbaugebiete
Kenner behaupten die wohlschmeckendsten Früchte kommen aus dem persischen Raum, in dem der Granatapfel seinen Ursprung hat. Im Sommer/Herbst gelangen sie meist aus der Türkei, Spanien, Iran, Irak und Ägypten zu uns. Vervollständigt wird das Angebot nicht ganz lückenlos durch Peru und Isreal.