Karambola
Sie wird auch Sternfrucht genannt, denn beim Aufschneiden erhält man zackige Sterne. Eigentlich wegen dieser dekorativen Eigenschaft bei uns bekannt geworden, sind reife Karambolas jedoch auch geschmacklich ein Leckerbissen. Vollreife Früchte erinnern an den süßen Geschmack einer Quitte oder Stachelbeere mit ihrer feinen Säure. Grüne, unreife Früchte schmecken säuerlich und besitzen weniger Aroma.
Zubereitung und Verwendung
Karambolas können roh mit Schale verzehrt werden. Die kleinen weißen Kerne können bedenkenlos mitgegessen werden.
In Scheiben geschnitten sind sie dekorativ verwendbar für Obstsalate, Süßspeisen, Torten, kalte Platten und Cocktails. Verarbeitet werden die Früchte zu Konfitüren, Gelees, Mus und durststillenden Erfrischungsgetränken.
Einkauf und Lagerung
Reife Früchte erkennt man an ihrer goldgelben Farbe. Die Ränder der Längsrippen sind zunächst grünlich, werden mit der Zeit aber braun. Diese können zwar bedenkenlos mit dem Messer entfernt werden, deuten aber auf eine schlechtere Qualität hin. Etwas grünlichere Früchte reifen bei ca. 15°C und höherer Luftfeuchtigkeit nach.
Per Seefracht importierte Früchte sind etwas unreif gepflückt und werden nicht so aromatisch wie die auch teureren Importe, die per Luftfracht in unser Land gelangen.
Herkunft und Anbaugebiete
Malaysien hat den bei weitem größten Anteil für europäische Importe. Israel trägt nur einen geringfügigen Teil dazu bei.
Die Kultivierung der Karambolas ist sehr aufwendig. Der bis zu 3m hohe Baum trägt mehrere Blüten an einer Rispe, die für die kommerzielle Produktion größtenteils abgeschnitten werden. Papiertüten schützen jede Frucht vor Insekten und Witterungseinflüssen und werden mindestens ein Mal in ihrer Wachtumsperiode erneuert.