Die Mangostan
gilt in asiatischen Ländern wegen Ihres köstlichen Tropenaromas als die Königin der Früchte. Der erlesene Geschmack ist fein, mild, süß-zartsäuerlich, erfrischend und an eine Mischung von Pfirsich, Weintrauben, Ananas, Aprikose und Orange erinnernd. Ihr hoher Gehalt an Calcium und Vitamin C macht sie nicht nur zu einer wohlschmeckenden, sondern auch zu einer gesunden Frucht.
Zubereitung und Verwendung
Die dicke Schale kann mit einem Messer oder dem Fingernagel, am besten an ihrer Längsachse, angeschnitten werden. Dann können die entstehenden Hälften gegeneinander verdreht werden, so daß man das zarte, weiße Fruchtfleisch leicht entfernen kann. Dieses ist in mehrer Segmente unterteilt und enthält kleine, gelblich bis grünliche, weiche, eßbare Kerne. Vorsicht: Die Schale enthält einen schwer zu entfernenden rötlichen Saft.
Am besten frisch verzehrt, kann die Mangostan auch für Konfitüre, Obstsalat, Mus, Sorbet, Cremes und Kuchen verwendet werden.
Einkauf und Lagerung
Die 5-8 cm großen Früchte müssen reif geerntet werden, da sie nicht nachreifen. Mit der Zeit werden ihre eigentlich braun-grünen Kelchblätter braun und die Schale hart.
Feucht und kalt aufbewahrt hält sich die Frucht aber sogar mehrere Wochen.
Obwohl die Mangostan z.T. auch kalibriert wird, kauft man sie meist nach Gewicht ein.
Herkunft und Anbaugebiete
Die Kutivierung der Manostane ist schwierig. Sie benötigt ein feucht-warmes Klima. Die bis zu 15m hohen Bäume tragen erst nach mehren Jahren Früchte.
Nach Deutschland kommt sie meist aus Thailand, in Brasilien wird sie für den nordamerikanischen Markt kultiviert.