Passionsfrüchte
In der Gattung der Passiflora bewerben sich mehrere Arten um die Gunst des Käufers. Am bekanntesten dürfte die kleinere 4-7cm runde, purpurrote bis lilafarbene Passionsfrucht sein. Grenadillas sind leuchtend orange, Maracujas ovaler, gelblich-grün und ca. 8-12cm im Durchmesser. Unter der etwas dickeren ungenießbaren Schale befinden sich viele dunklere, eßbare Kerne, die von einem weißlich-gelben, geleeartigem Fruchtfleisch umschlossen werden. Das ausgeprochen exotisch anmutende süße Aroma erinnert an Himbeere, Pfirsich und Aprikosen und ist leicht weinsäuerlich.
Zubereitung und Verwendung
Nach dem Halbieren der Fürchte kann das saftige Fruchtinnere mit einem Löffel gegessen werden. Um die zwar eßbaren, aber je nach Geschmack auch störenden Kerne zu entfernen, werden die Früchte einfach durch ein Sieb passiert.
Passionsfrüchte können zu Sorbet, Speiseeis und Pudding oder zur Verfeinerung von Quark und Süßspeisen verwendet werden.
Einkauf und Lagerung
Überwiegend stückweise im Handel angeboten, ist die Schale der Passionsfrüchte meist glatt und eben. Mit dem Einschrumpfen der Haut jedoch entwickeln sie erst ihr volles Aroma , dies ist kein Zeichen von Verderb.
Bei 5-10°C können Passionsfrüchte bis zu 3 Wochen aufbewahrt werden.
Herkunft und Anbaugebiete
Beheimatet in den Ländern von Mittel- und Südamerika wird die lilafarbene Passionsfrucht aus Kenia, Zimbabwe und Südafrika nach Deutschland gebracht. Maracujas und Grenadillas werden bevorzugt aus Kolumbien importiert.