Die Physalis
findet man auch unter dem Namen Kapstachelbeere im Handel. Die erfrischenden Früchte sind etwa kirschgroß und von einer pergamentartigen, lampionförmigen Schale umhüllt. Ihr Geschmack ist angenehm säuerlich mit einer feinen, an Ananas, Stachelbeere und Passionsfrucht erinnernden Süße.
Physalis sind reich an Vitamin C, Provitamin A und B sowie Mineralstoffen. In ihrer ursprünglichen Herkunft, dem nördlichen Südamerika, wurde sie früher als Skorbut-Heilmittel eingesetzt.
Zubereitung und Verwendung
Die meisten von Ihnen haben die Physalis bereits als Dekoration an einem Cocktailglas kennengelernt. Sie eignet sich hervorragend als Nachtisch, für Obstsalate, Desserts und Marmelade.
Tip: Die Schale der Physalis am Stiel etwas zusammendrehen und die Früchte in geschmolzene Schokolade tauchen. Der fein-säuerliche Geschmack der Physalis und die süße Schokolade bilden eine sehr interessante Kombination.
Einkauf und Lagerung
Ganzjährig angeboten, findet man die Physalis meist in Schälchen verpackt im Handel. Von außen läßt sich das Alter der Früchte nur sehr schlecht bestimmen. Leider schimmelt die Schale gerne bei zu feuchter Lagerung.
Grundsätzlich mit Schale aufbewahrt, halten Sie bei 10-15°C, luftig aufbewahrt, ca. 2-3 Wochen.
Herkunft und Anbaugebiete
Beheimatet in Kolumbien ist dies auch heute noch das größte Importland für Deutschland. Im 19. Jahrhundert wurde die Physalis in Südafrika am Kap der guten Hoffnung eingeführt und in größerem Maße angebaut. Weitere Anbauländer sind Zimbabwe, Kenia, Equador, u.v.a. .